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Köderpalette
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Versuchen Sie einmal mit der Wasserkugel auf Zander zu fischen.
Diese Methode ist zu empfehlen, wenn in tiefen von 2-3 Metern
gefischt wird. Am besten ist eine transparente Wasserkugel,
die von dem sonst so scheuen Zander nicht wahr genommen wird.
Besonders beim Angeln über alten Bäumen und Strauchwerk,
verhindert die Wasserkugel das absinken der Schnur und somit
ein verfangen verhindert wird. Der Anhieb muß in jedem Fall
sofort geschehen, damit der Zander aus dem hängerträchtigen
Bereich gedrillt werden kann.
Steigt das Thermometer über 26
Grad, ist das Zanderangeln in der Regel sinnlos. In solchen
Fällen greife ich zu meiner weichen Spinnrute und montiere
einen Twisterkopf, der aber mit einem Köderfisch montiert
wird. Oft erfolgen Bisse darauf, während der Köder nach
zügigem Einholen gerade absinkt.
Die
beste Zeit ist nicht etwa wie vielfach angenommen die Nacht,
sondern schon der späte Nachmittag und der frühe Abend.
Eine weitere Methode, die sich als sehr erfolgreich erwies,
mag auf den ersten Blick etwas grob erscheinen : Mein Revier
ist hierbei der Bereich umgestürzter Bäume, die oft eine
ganze Schule Zander beherbergt.
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Gewöhnlich
wird in Teichen und Seen in Tiefen von 4 bis 6 Meter
gefischt, zum Teil sogar noch deutlich tiefer. Die größere
Anzahl der Zander nahm den Köderfisch in Wassertiefen von
1.5 bis 2 Meter..
Meist
handelte es sich dabei um Stellen, die etwa 10 bis 20 Meter
vom Ufer entfernt lagen, hier fiel der Grund von der
genannten Tiefe anschließend steil ab.
Aufgrund
der geringen erforderlichen Wurfweiten verzichte ich auf
jegliche Bebleiung. Ans Ende der Hauptschnur wird ein Wirbel
gebunden, hier hänge ich ein etwa 1 Meter langes
Raubfischvorfach ein..
Der
Köderfisch wurde vorher so auf das Vorfach aufgezogen, daß
der 2er Haken aus dem Mundwinkel des Köderfisches
herausragt.
Achten
Sie unbedingt darauf, daß Sie gewissenhaft die Schwimmblase
zerstechen und schlitzen Sie den Fisch mehrmals quer ein. So
kann sich der Fischduft richtig gut verteilen. Angeln Sie am
besten mit offener Rolle und Kletteraffen, oder klemmen Sie
die Schnur vorsichtig fest..
In
solchen Teichen stehen die Zander an den tiefsten
Stellen.
Hier ist es am besten
angebracht, erst einmal auszukundschaften wo die
tieferen Stellen und somit auch unsere Zander stehen.
Wenn sie hier richtig vorgehen werden sie auf keinen
Fall als Schneider nach Hause gehen, sondern einen
prächtigen Zander im Gepäck haben. |

Bild von www.raubfische.de |
Wichtig
ist dabei, daß der Zander beim Abziehen keinen Widerstand
spürt. Ideale Köder sind handlange Rotaugen oder
Rotfedern. Auch kleinere Zander um 3 Pfund werden damit
mühelos fertig.
Da der Köder in fast allen Fällen Kopf
voran genommen wird, ist ein zügiger Anhieb angebracht.
Immer wieder und das kann ich auch Bestätigen , werden in
Seen und besonderst in Teichen, wo zu erst mit Hechten
gerechnet wird sehr große Zander gefangen wenn man weiß wo
diese stehen und wie die Bodenstruktur mit seinen
verschiedenen Mulden aussieht. Auf Grund dieser
Informationen ist es Spezialisten immer wieder möglich sehr
große Zander zu fangen.
Zander
haben es nicht so gerne ohne Deckung im Gewässer zu stehen.
Deshalb ist es von Vorteil, wenn wir Stellen kennen wo diese
Deckungsmöglichkeiten vorhanden sind. Baumstümpfe oder
Strauchwerk, sind die Idealen Rückzugs und Standorte für
Zander. Das gute dabei ist wenn wir mal so eine Stelle
gefunden haben, in den meisten Fällen sich noch mehr Zander
im näheren Umfeld aufhalten und nur von uns gefangen werden
müssen. Einmal gefangene Zander werden durch Nachrücker
ersetzt und bringen uns für viele Jahre weitere Zander
sowie hechte und Barsche.
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