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TEICHE & SEEN

  Erfolgreich auf Zander in Teichen und Seen 


 
Köderpalette
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Versuchen Sie einmal mit der Wasserkugel auf Zander zu fischen. Diese Methode ist zu empfehlen, wenn in tiefen von 2-3 Metern gefischt wird. Am besten ist eine transparente Wasserkugel, die von dem sonst so scheuen Zander nicht wahr genommen wird. 

Besonders beim Angeln über alten Bäumen und Strauchwerk, verhindert die Wasserkugel das absinken der Schnur und somit ein verfangen verhindert wird. Der Anhieb muß in jedem Fall sofort geschehen, damit der Zander aus dem hängerträchtigen Bereich gedrillt werden kann. 

Steigt das Thermometer über 26 Grad, ist das Zanderangeln in der Regel sinnlos. In solchen Fällen greife ich zu meiner weichen Spinnrute und montiere einen Twisterkopf, der aber mit einem Köderfisch montiert wird. Oft erfolgen Bisse darauf, während der Köder nach zügigem Einholen gerade absinkt.

Die beste Zeit ist nicht etwa wie vielfach angenommen die Nacht, sondern schon der späte Nachmittag und der frühe Abend. Eine weitere Methode, die sich als sehr erfolgreich erwies, mag auf den ersten Blick etwas grob erscheinen : Mein Revier ist hierbei der Bereich umgestürzter Bäume, die oft eine ganze Schule Zander beherbergt. 


Günstige Bilder
www.bildagentur-springer.de 

  • Gewöhnlich wird in Teichen und Seen in Tiefen von 4 bis 6 Meter gefischt, zum Teil sogar noch deutlich tiefer. Die größere Anzahl der Zander nahm den Köderfisch in Wassertiefen von 1.5 bis 2 Meter.. 

  • Meist handelte es sich dabei um Stellen, die etwa 10 bis 20 Meter vom Ufer entfernt lagen, hier fiel der Grund von der genannten Tiefe anschließend steil ab.

  • Aufgrund der geringen erforderlichen Wurfweiten verzichte ich auf jegliche Bebleiung. Ans Ende der Hauptschnur wird ein Wirbel gebunden, hier hänge ich ein etwa 1 Meter langes Raubfischvorfach ein..

  • Der Köderfisch wurde vorher so auf das Vorfach aufgezogen, daß der 2er Haken aus dem Mundwinkel des Köderfisches herausragt.

  • Achten Sie unbedingt darauf, daß Sie gewissenhaft die Schwimmblase zerstechen und schlitzen Sie den Fisch mehrmals quer ein. So kann sich der Fischduft richtig gut verteilen. Angeln Sie am besten mit offener Rolle und Kletteraffen, oder klemmen Sie die Schnur vorsichtig fest..

    In solchen Teichen stehen die Zander an den tiefsten Stellen.

    Hier ist es am besten angebracht, erst einmal auszukundschaften wo die tieferen Stellen und somit auch unsere Zander stehen. Wenn sie hier richtig vorgehen werden sie auf keinen Fall als Schneider nach Hause gehen, sondern einen prächtigen Zander im Gepäck haben.


  • Wichtig ist dabei, daß der Zander beim Abziehen keinen Widerstand spürt. Ideale Köder sind handlange Rotaugen oder Rotfedern. Auch kleinere Zander um 3 Pfund werden damit mühelos fertig. 

  • Da der Köder in fast allen Fällen Kopf voran genommen wird, ist ein zügiger Anhieb angebracht. Immer wieder und das kann ich auch Bestätigen , werden in Seen und besonderst in Teichen, wo zu erst mit Hechten gerechnet wird sehr große Zander gefangen wenn man weiß wo diese stehen und wie die Bodenstruktur mit seinen verschiedenen Mulden aussieht. Auf Grund dieser Informationen ist es Spezialisten immer wieder möglich sehr große Zander zu fangen. 

  • Zander haben es nicht so gerne ohne Deckung im Gewässer zu stehen. Deshalb ist es von Vorteil, wenn wir Stellen kennen wo diese Deckungsmöglichkeiten vorhanden sind. Baumstümpfe oder Strauchwerk, sind die Idealen Rückzugs und Standorte für Zander. Das gute dabei ist wenn wir mal so eine Stelle gefunden haben, in den meisten Fällen sich noch mehr Zander im näheren Umfeld aufhalten und nur von uns gefangen werden müssen. Einmal gefangene Zander werden durch Nachrücker ersetzt und bringen uns für viele Jahre weitere Zander sowie hechte und Barsche.

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