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Rodna - Bohnen ein fast vergessener Köder . . . |
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Karpfenköder gibt es viele
und jeder hat noch sein zusätzlichen Geheimtipp. Kaum ein Köder, den der Karpfen nicht zu schätzen weiß.
Auch Bohnen ich meine besonders die roten Rodna Bohnen gehören dazu. Genau wie Mais gibt
es diese Bohnen im Supermarkt fertig zu kaufen. Besser jedoch ist es, sich unbehandelte
Bohnen zu besorgen. Sie werden in kaltem Wasser vorgeweicht und anschließend mit Zucker
gekocht. Das macht den Köder für die Karpfen besonders
attraktiv .Lockstoffe, die dem
Kochwasser zugeführt werden, geben den Bohnen einen besonderen Geruch, den die Fische auf
weite Entfernung wahrnehmen können.
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Vor allem in angetrübtem Wasser ist die
Ausbeute höher, wenn der Köder mit Duftstoffen behandelt wurde. Zu erwähnen sind
verschiedene Testreihen, die in England durchgeführt wurden und bei denen nachgewiesen
wurde, daß geruchsintensive Köder von den Karpfen eindeutig bevorzugt werden. Lassen die
Anfangserfolge nach, werden die Lockstoffe getauscht. Nach einiger Zeit nämlich bringt
der Karpfen den Geruch mit Gefahr in Verbindung und meidet diesen Köder. Das Nachlassen
der Bisse ist ein deutlicher Hinweis dafür, daß die Tiere verdacht geschöpft haben
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Das Anfüttern verläuft erfolglos, wenn wir nicht einige
grundlegende Dinge beachten. Der Karpfen besitzt bekanntlich die Fähigkeit, mit seinen
starken Schlundzähnen selbst härteste Köder ( Boilies ) zu knacken. Das sollten wir uns
zunutze machen und die Bohnen nicht ganz weich kochen. Mehrere große Fische lassen sich
nur durch eine gehörige Menge Futter am Platz halten. 1 bis 2 Kg Bohnen pro Tag, je nach
Bestandsdichte und Größe des Gewässers, sind nicht übertrieben. Am eigentlichen
Angeltag füttere ich nicht mehr an. Ein paar zusätzliche Bohnen befördere ich mit PVA -
Folie wasserlösliche Folie an den Angelplatz und erziele so eine besondere Reizwirkung
auf die Karpfen.
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