An ein 1 1 / 2
- 2 1 / 2 m langes Stück Schnur binden wir eine
Arlesey-Bombe.
Birnenblei mit Öhr von ca.30 g. An das andere Ende kommt ein
Wirbel. |
Wasserpflanzen
& Hechtstandplatz

von: www.bildagentur-springer.de |
Durch die freie
Wirbelöse führen wir die Hauptschnur und knüpfen an ihr Ende das Stahlvorfach, das
nicht länger als 60 cm sein sollte.
Am Angelplatz auch zwischen den
Wasserpflanzen werfen wir den Köderfisch aus mit weit ausholendem, zügigem, allmählich schneller
werdendem Schwung.
Der Köderfisch sollte immer im Auge behalten
werden, da es sein kann, das durch den Schwung der Köderfisch
vom Haken
fällt.
Hechte stehen sehr gerne zwischen oder am Rand von
Seerosen. Hier kann sich der Hecht gut verstecken oder sich
auf die Lauer legen.
Wasserpflanzen bieten Kleinstfischen den
notwendigen Schutz und Unterstand.
Sowie das Blei den Boden
berührt, stellen
wir die Rute senkrecht in den Rutenhalter. Ich verwende meistens
eine Aalglocke als Bißanzeiger, die ich an der Rutenspitze
befestige.
Die Bremse sollte aber so eingestellt sein, daß der
Räuber ungehindert abziehen kann, ohne Verdacht zu
schöpfen.
( Zeichnung oben )
Anschlag :
Der Hecht unternimmt keine endlosen Fluchten. Er
versucht eher, in der Uferregion oder zwischen den
Unterwasserpflanzen Zuflucht zu suchen. Hierbei muß unsere
Angelrute hervorragende Führungseigenschaften aufweisen, damit
der Haken auch auf weite Entfernung sicher gesetzt werden kann.
Bei einem Hechtlooping in der Luft muß unsere Angelrute
blitzschnell reagieren, um den Kontakt zum Hecht oder Zander
nicht zu verlieren.
Natürlich muß die Rute aber auch sensibel
genug sein, die Flucht abzufedern, wenn er sich im letzten
Moment über dem Kescher noch einmal seiner Kraft besinnt und
blitzschnell zu entkommen versucht.
Also lieber ein paar Euro mehr ausgeben für eine Angelrute als
am falschen Platz zu sparen .
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