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Nachrücker gibt es auch bei Zander, wenn sie einmal weggefangen wurden . . . . 

 Langsame Köderführung ist die halbe Miete zum Erfolg . . . 

 

Fangplätze in Kanal,Fluß,See.

Einige Anhaltspunkte für Zander - Gewässer.

Besonderst an den Flüssen und den Altarmen wo Steinschüttungen und Buhnen vorhanden sind, stehen die Zander direkt an den Strömungskanten und gelten unter uns Anglern als TOPP Zanderplatz. Große Zander lauern hier meist aus ihrer sicheren Deckung auf ihre Beutefische. Versunkene Bäume mit knorrigen Ästen und Wurzeln bilden hervorragende Verstecke für die Raubfische.


von: www.bildagentur-springer.de 

Hundertprozentig kann niemand sagen, wo die Zander gerade fressen. Es gibt jedoch zwei sichere Anhaltspunkte, die sich für jedes Gewässer anwenden lassen : Top - Stellen sind die Ruheplätze der Zander, von denen aus sie auf Raub gehen. Also die bereits erwähnten hindernisreichen Stellen sowie die Stellen im Gewässer, an denen sich Futterfische aufhalten und beobachten lassen.  

 
Zanderstandplatz

Zanderstandplatz
von: www.bildagentur-springer.de 

Besonderst wenn Steine, Felsen oder andere Gegenstände im Wasser liegen, wie auf dem Bild können wir davon ausgehen, dass Raubfische sich in der Nähe befinden. Solche Gegenstände im Wasser sind immer gute Indikatoren zum Angeln auf Zander . Solche Versteckmöglichkeiten werden vor allem von den Jungfischen sehr gerne genutzt und bieten diesen den idealen Schutz vor den Raubfischen.

  • Einige Anhaltspunkte für verschiedene Gewässertypen : In Seen sind es oft die Übergänge von tiefen Stellen zu ausgedehnten Flachzonen. An diesen Ansteigungen die vom tiefen Wasser ins flache Wasser führen, ziehen aber auch Hechte und Barsche ihre Runden. 

  • In Flüssen sind es vor allem Buhnenbereiche, und zwar der Übergang von der starken Strömung an der Buhnenspitze zur schwächeren Strömung in der Mitte des Buhnenkessels. Besonderst die Übergänge von sogenannten Wasserwirbeln und deren Kanten sind beliebte Aufenthaltsorte der Zander. Also nicht direkt in dem Wirbel sondern daneben bringen den Erfolg.  

  • An Kanälen sind die Versteckmöglichkeiten für Zander gering. Hier sind deshalb die kleinsten Abweichungen in der sonst so eintönigen Uferstruktur schon interessante Stellen. Natürlich auch Wendebecken und vor allem die ausgespülten Kolke hinter Schleusenanlagen - Top - Stellen auch im Winter. Hier wird durch den Schiffsverkehr ständig das Wasser aufgewirbelt und durch die großen Schiffsschrauben die Kolke also Bodenmulden immer tiefer. Die Zander legen sich in diese Mulden und warten bis der richtige Köder vorbei schwimmt. Aber auch als Ruheplatz  für den Zander kann man diese Stellen oder besser gesagt muß man diese Stellen befischen. 

  •                                             
    Spinner auch für Zander in den verschiedensten
    Variationen im Fachhandel zu bekommen.
    Viele Angler glauben immer noch, dass man mit dem Spinner keine Zander fangen kann. Hier täuschen die sich aber gewaltig. Besonderst an Tagen wenn überhaupt nichts beißen will, sind diese kleinen Alleskönner unsere Rettung. Gerade mit den Spinnern kann man sehr langsam fischen und auch noch Punktgenau. Besonderst an heißen Tagen wenn Gott und die Welt sich gegen uns Angler verschworen haben und nichts aber auch gar nichts beißen will ist dieser Kunstköder die Lösung aus der Misere.  Besonderst die Neuesten Spinner mit den Perlmutdesign sind aus meiner Sicht sehr Erfolgreich. Kaum ein Zander der diesen Spinner an sich vorbei ziehen sieht, wird diesem wiederstehen können. Sollten dann auch noch Forellen oder Barsche sich in der Nähe aufhalten, kann es Schlag auf Schlag gehen. Kaufen sie deshalb immer zwei selbe Spinner, um bei einem Verlust diesen zu ersetzen. Es währe doch nicht in unserem Sinn weil wir keinen Ersatz mehr haben solch eine Fangstrecke Schlagartig zu beenden.



    Hier gilt : langsam führen und zwischendurch immer wieder mit der Rutenspitze einen kleinen Ruck geben. Zander beobachten ihre Beute und nehmen sie gern, wenn sie zu fliehen versucht. Dann kommt der Biß allerdings mit einer Härte, wie man sie sonst nur vom Hechtfischen kennt. Meistens oder sehr oft, wird der Zanderköder beim Aufsetzen auf dem Gewässerboden
    genommen, was für uns Angler nichts anderes heißt, den Zanderköder ruhig ein paar Sekunden liegen zu lassen.  

  • Richtlinien
    Wenn Sie diese beiden oben genannten Punkte in Ihrem Gewässer verbinden und eine gedachte Linie dazwischen intensiv mit Spinnködern abfischen, sind die Erfolgschancen am größten. Allerdings ist es nicht immer leicht, die Zanderstraßen zu erkennen. Oft sind es doch die kleinen Experimente die wir mit den verschiedensten Möglichkeiten ausprobieren und Schlussendlich
    uns die großen Fische an den Haken bringen. Dazu gehört auch der Barsch als toter Köderfisch, der sehr wohl von den Zandern genommen wird, wie immer wieder große Fänge vom Bodensee zu berichten wissen. Ich kenne Zanderangler die vom Boot aus mit dem Pilker diesem nachstellen .- und dass sehr Erfolgreich durch Rhythmisches Heben und Senken.

    www.raubfische.de  www.bildagentur-springer.de