|
|
|
|

von: www.bildagentur-springer.de
|
PETRI
HEIL
Ideale
Bedingungen |
|
|
Fangmethode
:
Sollten keine Hechte an
unserem Angelplatz stehen, müssen wir diesen suchen.
Hechte bleiben nicht auf der Stelle stehen, sondern
schwimmen ihr Revier, meistens sogar mehrere Hechte
zusammen ab. Angelplätze wo wir schon Hechte gefangen
haben, sollten wir wieder aufsuchen da unter Umständen
sich die Hechte zur Zeit hier befinden.
|
|
|
|
Die
Beißzeiten der Hechte, was wir alle kennen, sind doch sehr
Unterschiedlich. Hier versuche ich Ihnen ein paar Erklärungen
dazu zu geben. Ob es nun Schlussendlich auch auf Ihr Gewässer
zutrifft, müssen Sie selber ausprobieren. Inzwischen aber ist
bekannt, dass Hechte nicht unbedingte Standortfische sind ,
sondern in ganzen Trupps bis zu 2 km am Tag zurücklegen und
sich dort eine längere Zeit aufhalten. Lange Zeit dachte man
das Hechte Einzelgänger sind, was auch auf besonderst große
Exemplare zutreffen kann, aber prinzipiell ziehen Hechte in
kleinen Gruppen an den Uferregionen entlang um an Futterfische
zu gelangen. Wir als Angler tun gut
daran, mehrere solcher Hechtstandplätze zu kennen, um bei
Bedarf zu jeder Zeit wechseln zu können.
Schon lange wissen Hechtangler, daß
Hechte die Eigenart haben, ihre Nahrung oft nur zu bestimmten, nicht selten eng umgrenzten
Tageszeiten zu sich nehmen. Diese Tatsache ist nicht weiter verwunderlich, wenn man
bedenkt, daß der Hecht im Jahr nur ungefähr das 3 - 5 Fache seines eigenen
Körpergewichtes an Nahrung zu sich nimmt.
Er hat es also keineswegs nötig, tagein,
tagaus ständig auf Nahrungssuche zu gehen. Wenn der Angler erfolgreich sein will, muß er
zu den Beißzeiten am Wasser sein. Wann aber finden diese Beißperioden statt ? In den
meisten Angelbüchern werden diese Zeiten nur grob umrissen.
Hochwasser ist immer sehr gut um dem Hecht auf die Pelle zu
rücken.
Hier zieht sich der Hecht in Ufernähe zurück um der
Strömung aus dem Wege zu gehen. Natürlich machen dies die
anderen Fischarten genauso und ziehen sich in den Uferbereich
zurück. Somit ist der Tisch für den Hecht reichlich gedeckt
solange das Hochwasser anhält. Es reicht schon 2 Meter vom Ufer
aus seinen Hechtköder anzubieten und erfolgreich zu sein.
In den ersten, noch milderen Herbstwochen
liegen sie ziemlich früh am Morgen und verlagern sich mit abnehmender Temperatur in den
kalten Monaten in die Mittagszeit oder die Nachmittagsstunden. Diese groben Beißzeiten
treffen auf die meisten Gewässer zu.
Warum ist einleuchtend, denn es gibt eine einfache
Erklärung dafür. Die meisten Beutefische des Hechtes sind in den wärmeren Monaten
besonders in den Morgenstunden mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt und dadurch weniger
aufmerksam. Sie bilden also für den Hecht eine leichtere Beute als zur Mittagszeit, wenn
sie nicht so sehr durch die Nahrungsaufnahme in Anspruch genommen werden.
|