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Hecht in Lauerstellung zwischen den Pflanzen. Das sind die
Orte wo ein Erfolgreiches Ansitzen aller Zeit wert ist.
Ist erst einmal ein Loch zwischen den Pflanzen
gefunden stehen die Chancen nicht schlecht. Meistens
halten sich sogar mehrere Hechte an solchen Orten auf,
obwohl dieser ab einem gewissen Alter als Einzelgänger
unterwegs und nur zur Laich und Paarungszeit
vermehrt anzutreffen ist. Zwischenzeitlich weiß man aber,
das Hechte sehr wohl sich mit mehreren Artgenossen an ihren
Standplätzen aufhalten und gemeinsam diese auch wechseln. Beachtet werden muß auch die
Tiefe in der wir unseren Köderfisch anbieten. Da Hechte
in der warmen Sommerzeit sehr gerne unter dem Pflanzendach
sich aufhalten , liegt es Nahe für uns, hier unseren
Köderfisch anzubieten.
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Mancher Hechtangler erlebt eine böse
Überraschung, wenn er im Sommer ans Gewässer kommt. Die Plätze, an denen er im Frühjahr gut gefangen hat, sind vor lauter Pflanzen kaum noch
zu sehen. An einigen Stellen ragt das Grünzeug bis zur Oberfläche. Hier ist das Angeln
unmöglich. An anderen Stellen aber bleiben die Pflanzen ein gutes Stück unter der
Oberfläche
Hier
steht der Hecht und wartet auf seine Beute.
Der Barsch hat den
Hecht zu spät bemerkt und wird sein Opfer werden. Hechte bevorzugen
Krautreiche Regionen und wir Angler sind gut Beraten, wenn wir
diese Plätze intensiv mit unserem Köderfisch befischen.
Durch seine Tarnfärbung, ist der Hecht in seinem Versteck
kaum für andere Beutefische zu entdecken. Urplötzlich
schießt er aus seinem Unterstand und packt den Fisch.
Es ist
keine Seltenheit, daß mehrere Hechte sich in einer Krautbank
verstecken, obwohl dieser sobald er Geschlechtsreif ist, als
Einzelgänger seinen Weg geht. Wahre Sternstunden kann man
erleben, mit etwas Glück. In diesen Krautreichen Regionen,
fische ich seit Jahren mit der Paternostermontage. Diese
Einfache aber sehr Effektive - Raubfischmontage schließt zu
90 % die Gefahr eines Hängers oder Schnurabriss aus. Denken
sie daran wenn der Köderfisch ausgeworfen wurde, nicht die
Angelschnur eindrehen zu wollen. Warten Sie so lange, bis der
Köderfisch den Gewässerboden erreicht hat und erst dann
schließen Sie den Angelbügel. Jeder Schnurzug bevor der Boden
erreicht wurde, führt unweigerlich zu einem Hänger.
Solche Plätze lassen sich beangeln, wenn
auch nur mit besonderen Techniken. Bei meinen ersten Versuchen ging ich plump vor: Ich
warf einfach einen toten Köderfisch mitten in die Pflanzen. Die Hechte finden den Köder
dort. Sie können ihn wittern, aber das braucht seine Zeit.
Große Hechte bevorzugen tote Köderfische da dies zu ihrer
normalen Fressgewohnheit gehört. Je älter und größer der
Hecht um so weniger geht er noch auf die Energieverbrauchende
Jagd. Tote Fische sind so mit ganz oben dem Fressverhalten der
Hechte zu zuordnen. Wenn sie wirklich große Hechte fangen
wollen, muß auch der Köderfisch die entsprechende Größe
haben. Hier brauchen wir erst gar nicht mit kleinen
fingerlangen fischen anfangen, sondern mit Fischen in den
Gewichtsklassen 200 Gramm und aufwärts. Natürlich muß dazu
auch die Angelausrüstung entsprechend zusammen gestellt
werden.
Außerdem setzt sich
ein gehakter Hecht im Drill häufig in den Pflanzen fest. Holt man die Angel ein, hängt
jedes mal ein Zentner Kraut am Haken und der Angelplatz wird so beunruhigt, daß die Fische
flüchten. Es gibt aber bessere Methoden das Kraut zu besiegen. Der einfachste Weg ist das
fischen mit der Pose. Das ist besonders erfolgreich bei warmen Wetter, wenn die Hechte
nahe der Oberfläche jagen. Jede Hechtmontage hat ihre vor und
Nachteile, aber jede einzelne für sich kann den Erfolg bringen.
Deshalb sollte auch bei den Hechtmontagen variiert werden, je
nach Gewässer und Bestand. Es gibt Angler die fischen ihr
ganzes Leben lang immer mit der selben Hechtmontage und wissen
überhaupt nicht wie viele von den wirklich großen Hechten sie
verpasst haben.
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