Wo
ein Hecht steht, tummeln sich noch weitere Artgenossen . .
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Hechte
- Aal und Futterfische
Angelrollen
sowie die Funktionsfähigkeit sind mit die wichtigsten
Kriterien um einen großen Räuber auch zu landen.
Diverse
Ausrüster wie Shimano, Daiwa oder Cormoran haben alle diese
Angebote in ihren Sortimenten .
Also
sparen Sie nicht beim kaufen einer Angelrolle , sondern gleich
richtig klotzen um Überraschungen von vorn heraus
auszuschließen . Diese Investitionen werden sich über viele
Jahre, manchmal sogar ein ganzes Anglerleben bezahlbar machen
. . .
Ob
nun künstlich oder lebendig ! das was Erfolgreich ist zählt.
Vor
ein paar Jahren bin ich an einem Samstagmorgen am Schluchsee
vom Ufer aus auf Hecht mit Köderfisch gegangen und es regnete
ohne Unterbrechung. An meiner Hechtrute hatte ich einen
kleinen Köderfisch montiert und ungefähr 15 Meter weit in
den Schluchsee hinaus geworfen. Die Angeltiefe lag bei ca.
1.5-2.-Meter. Zur selben Zeit lag noch eine Rute auf Barsch
mit Mistwurm aus. Aber nichts rührte sich und ich fing
langsam an zu frieren und dachte schon daran alles einzupacken
und nach Hause zu fahren. Na wie auch immer, drehte ich den
Köderfisch herein, der auch langsam aber sicher den Geist auf
gab und warf diesen nochmals lustlos hinaus in den See.
Kaum
war der Schwimmer mit Köderfisch im Wasser gelandet, gab es
einen unheimlichen Zug auf meiner Rute und einen ständigen
Abzug von Angelschnur von meiner Angelrolle. Es dauerte
Sekunden bis ich kapierte das hier etwas direkt unter der
Wasseroberfläche gestanden haben muß und sich meinen
Köderfisch einverleibt hat. Zuerst dachte ich an einen Hecht,
aber innerhalb kürzester Zeit wurde mir klar das dies kein
Hecht sein konnte, da der Fisch Kerzengerade hinausschwamm zur
Seenmitte und immer noch keine Anstallten machte eine Pause
einzulegen. Auch ich musste langsam erkennen das dieses
Fluchtverhalten mit dem ständigen Schnurabzug langsam
gestoppt werden musste um noch genügend Angelschnur Reserve
für einen anstehenden Drill zur Verfügung zu haben.
Also forcierte
ich die Rollenbremse sehr
langsam aber ohne Unterbrechung und wartete auf die Reaktion
des Fisches die auch gleich darauf durch einen großartigen
Sprung aus dem Wasser stattfand. Erst jetzt konnte ich nach
über 120 Meter Rollenschnur die der Fisch abgezogen hatte
erkennen, das hier entweder eine große Seeforelle oder
Regenbogenforelle sich meinen Köderfisch einverleibte. Nach
ca.15 Minuten Drill hatte ich die Seeforelle sich am Ufer und
wahr erst mal fassungslos was mir hier für ein toller Fang
gelungen ist. Die Seeforelle hatte ein Gewicht von 8,5 Kg und
eine Länge von 107 cm.
ss
Fangmethode:
Werfen sie
den Kunstköder oder noch besser den toten Köderfisch aus
und lassen diesen absinken.
Beginnen Sie langsam mit dem drehen um auch wirklich alle
Tiefen zu beangeln und somit dem Räuber früher oder
später über dem Weg laufen müssen. Ruhig mal
zwischendurch eine kleine Pause beim drehen einlegen, was
meistens einen Angriff des Hechtes nach sich zieht.
Viele
Angler die ich kenne, sind immer noch der Meinung das der
Hecht ein Einzelgänger ist und keinerlei Nachbarschaft von
anderen Fischarten duldet .
Das ist aber ein Irrtum .
Zwischenzeitlich weiß man, dass Hechte gewisse
Uferabschnitte regelrecht mit anderen Artgenossen
abschwimmen und diese aufsuchen um dort eine gewisse Zeit zu
verharren um eventuell hier Beute machen zu können.
Auch wir Angler sollten mit diesem wissen unseren Angelplatz
wechseln, wenn sich keine Bisse einstellen.
Hechte
in Hochform :
Beste
Beispiele dafür zeigt die plötzliche Beißpause wenn
Rotaugen und andere Weißfischarten schlagartig ihr
Beißverhalten einstellen und nichts mehr geht. Diese
Anzeichen sind Typisch dafür, dass ein Hecht zu nahe
gekommen ist und auf Raubzug ist.
Viele Angler merken es
überhaupt nicht wenn ein Hecht in der Nähe auf Raubzug ist
und wundern sich warum keine Fische mehr beißen. Besonderst
die Wasseroberfläche muß ständig im Auge behalten werden,
um raubende Fische frühzeitig zu
erkennen.
Hier
kann ich nur Empfehlen sofort die Spinnrute fertig zu
machen, was ich immer schon im vor hinaus mache um nicht
unnötige Zeit zu verlieren. Bestimmt haben sie solche
Situationen auch schon erlebt und konnten erst weiter
Stippen nachdem der Hecht verschwunden oder noch besser, wir
ihn zur Strecke gebracht haben.
Versuchen
Sie vor allem dicht unter der Oberfläche dem Hecht
nachzustellen, da durch seine Anwesenheit die Köderfische
aus ihrem Versteck vertrieben wurden und in panischer Angst
zur Wasseroberfläche geflüchtet sind.
Jetzt gilt es den
Standplatz zu finden wo sich der Hecht aufhält. Beobachten
sie genau die Wasseroberfläche ob Köderfische aus dem
Wasser springen, was ein sicheres Zeichen für den
Aufenthaltsort des Hechtes ist.
Manchmal sind es sogar
mehrere Hechte, meistens die Halbstarken unter ihnen die
sich für kurze Zeit zusammen auf Raubzug befinden. Nicht
selten fängt man zwei Hechte an solchen Stellen, wobei die
größeren unter ihnen sich an der Wasseroberfläche
befanden. Somit kann man davon ausgehen das Hechte sich
nicht nur in der Nähe des Grundes aufhalten sondern
regelmäßig dicht unter der Wasseroberfläche um ihre
Raubzüge durch zu führen.