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SPINNANGELN

  Twistern auf Zander in den verschiedensten Variationen

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Weichplastikköder haben das Spinnangeln revolutioniert. Aber : Es muß nicht immer Plastik sein. Jig - Köpfe lassen sich auch hervorragend mit Würmern garnieren.
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Der Trend kommt aus den USA und er stellt die Weichen beim Twistern auf Natur : mehr und mehr ersetzen die Amerikaner die Weichplastikkörper an den Jig - Haken durch Würmer. Um so erstaunlicher, daß der Wurm Twister hierzulande kaum bekannt ist.

 



Würmer haben gegenüber ihren Plastik - Kollegen zwei entscheidende Vorteile. Zuerst ihre Eigendynamik. Sie bewegen sich auch dann, wenn wir ihnen kein Leben mit der Rutenspitze einhauchen. Das macht sie sogar während einer Ruhepause beim Einholen für die Fische interessant.

Zum anderen haben Würmer einen natürlichen Duft. Dadurch werden die Zander zusätzlich gereizt. 

Sie müssen den Zander zum Angriff auf unseren Kunstköder animieren um nicht als Schneider nach Hause zu gehen. 

Immer nur gerade einholen und dann wieder auswerfen wird eventuell ein paar Zufallsfische bringen aber nicht unseren Zander. Es spielt keine Rolle mit welchem Kunstköder sie den Raubfischen nachstellen: Hauptsache sie führen den Kunstköder so lebendig wie möglich und der Erfolg wird nicht ausbleiben.  

 

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  Nicht nur beim Angeln in tiefem und trüben Wasser, wo die Fische auf ihre Nase sehr angewiesen sind, ist das ein entscheidender Lockreiz. 

Auch ohne Papageien - Farben ist ein Wurm immer attraktiv. Okay, ein richtig geführter Weichplastikköder spielt sehr verführerisch unter Wasser, da kommt der gute, alte Wurm nicht ganz mit. 

Es gibt Bleiköpfe, die mit Pendelbewegungen zum Grund sinken. Sie verleihen dem Wurm zusätzlich Leben. Mein Favorit ist der Pendel - Twister. Bei der kleinsten Bewegung mit der Rutenspitze reagiert dieser Wurm so Reizvoll auf den Zander, dass richtige Attacken stattfinden. 

Hierbei gilt es Ruhe zu bewahren und weiter drehen wie gehabt um den Zander nicht misstrauisch zu machen und dieser im letzten Moment von unserem Kunstköder ablässt. 

 

Er pendelt beim Absinken nach links und rechts. Ideal ist der nach oben gerichtete Haken. Der Wurm zappelt während der Ruhepause dicht über dem Grund und kann mühelos vom Fisch aufgenommen werden. 

Ich fange am besten mit mittelgroßen Tauwürmern. Bei den großen Tauwürmern gibt es oft Fehlbisse, weil die Fische nur das freie Schwanzende erwischen. Der Wurm wird nicht einfach auf den Haken gesteckt. Ich steche die Spitze am Kopf ein und schiebe den Wurm auf den Haken. Wenn der Wurm den ganzen Haken bedeckt, steche ich die Hakenspitze durch. So, jetzt ist unser Wurm - Twister fangbereit. 

Besonders lebhaft spielt er an dünnen Schnüren. Eine 18er oder 20er Schnur ist genau richtig. Die Rute sollte eine harte Spitze haben. Das ist wichtig, denn Barsche und Zander sind unsere Hauptbeute. Vor allem im harten Zandermaul läßt sich der Haken beim Anhieb mit einer weichen Spitze nicht verankern. Barsche mögen Würmer, das ist bekannt. Aber haben Sie auch schon einmal einen Zander auf Wurm gefangen ? Wenn nicht, dann wird es Zeit.

Ebenso sind die Seeforellen ganz verrückt auf diesen Köder, wenn er bei leichtem Wellengang und bedecktem Himmel ca. 2 Meter unter der Wasseroberfläche beim Schleppen angeboten wird. Ruhig ab und zu mal das Boot stehen lassen ,damit der Wurmköder absinken kann und von den Räubern wahrgenommen wird. 

Denken Sie daran : Seeforellen schießen nach Aufnahme des Köders etliche Meter weit hinaus in das offene Wasser und dem entsprechend fein muß auch die Rollenbremse eingestellt sein, damit es nicht zum Schnurbruch kommt. Wenn Sie diese Spielregeln einhalten, steht Ihnen ein großer Angeltag bevor und vielleicht mit etwas Glück der Fang Ihres Lebens.

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