Die Zander laichen im April bis
Juni an seicht bewachsenen Uferstellen. Die
beste Tageszeit zum Zanderangeln ist im frühen
Morgengrauen und in der Abenddämmerung bis hin zur völligen
Dunkelheit. Wenn
wir Erfolgreich beim Zanderfang sein wollen, sind diese
Informationen schon einmal sehr von Vorteil und werden bei
richtiger Vorgehensweise den Zanderfang garantieren.
Angelgewässer wie auf den Bildern (rechts) sind wahre
Hochburgen für das Zanderangeln. Besonderst der Steinige
Untergrund sind ein Garant zum Zanderangeln. Noch besser sind
Gewässerabschnitte wo ganze Bäume und Strauchwerk unter
Wasser stehen. Besonderst am Altrhein aber auch in den Auen
finden wir diese besonderen Eigenschaften der Gewässer und so
mancher stattliche Zander wurde dort von mir gefangen.
Panzergräben die es am Rhein sehr viele gibt, sind meistens
mit einem Zulauf des Rheines verbunden und bieten uns Anglern
beste aussichten auch hier Erfolgreich dem Zander nachstellen
zu können.
Zum
Zanderfang sind das Angelgerät sehr wichtig und sollte nicht
zu schwer sein. Natürlich gehört auch eine vorsichtige Annäherung
an unseren Angelplatz dazu. Wenn Sie mit der Angelpose dem
Zander nachstellen wollen sollte diese nicht zu schwer sondern
eher leicht sein, um jede Scheu des Zanders von vornherein zu
nehmen. Nach
dem Anbiss zieht der Zander mit dem Köder meistens gegen die
Strömung. Ein zu großer Schwimmer würde durch stärkeren
Widerstand, den Zander veranlassen, die Beute loszulassen.
Da
der Fisch oft am Grund steht, sollte man den Köder auch dort
servieren. Sehr bewährt zum Zanderangeln
haben sich auch Fischfetzen und Fischhälften, die man an
Einzel- oder nicht zu großen Zwillingshaken am Schwanzende
befestigt. Achten sie darauf dass die Angelschnur stramm
auf der Rolle aufgewickelt ist, damit beim werfen keine
Schlaufen oder Schnurperücken sich bilden können.
Mit
Blei wird der Köder so ausgewogen, dass man ihn möglichst
langsam, ruckweise dicht über Grund führen kann. Je öfter
unser Twister auf den Boden fällt um so mehr kann ein Zander,
Barsch oder Hecht zugreifen. Ungefähr 2 bis 3 Sekunden dauert
es bis ein Zander nachdem der Twister auf den Gewässerboden
gefallen ist einsaugt um ihn anschließend sofort wieder
auszuspucken. Natürlich
kann man auch mit Kunstködern gute Erfolge erzielen. Dazu eignen sich Gummifische (Shads), Blinker,
Wobbler und Twister. Alle Köder sollten zwischen 8 cm und 20
cm groß sein. Zupfen
Zupfen und nochmals Zupfen bringen uns die erhofften
Zanderfänge. Es gibt nichts schlimmeres beim Zanderangeln,
wie nichts tun und darauf warten das schon noch einer beißen
wird. Glauben sie mir, Sie werden keinen Zander fangen.
Im
Winter stehen die Zander tief und im Sommer flach. Im Sommer fische ich am liebsten in geringeren
Wassertiefen zwischen 2 und 6 Metern und im Winter zwischen 10
und 12 Metern. In den Sommermonaten hat man so seine Probleme
mit dem auffinden von Zandern, da diese jetzt in den
Gewässern umherziehen an Scharkanten und Sandbänken vorbei.
Hier sollte ruhig mal der Schwimmwobbler zum Einsatz kommen da
Zander jetzt im Sommer zwischen Juni und August nicht so tief
stehen.